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	<title>Aabach-Farm &#124; Quarter- &#38; Paint Horses, Münsterland-Alpakas</title>
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	<description>Aabach-Farm &#124; Quarter- &#38; Paint Horses, Münsterland-Alpakas</description>
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		<title>Warum ist die Alpakafaser etwas ganz Besonderes?</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Aug 2010 11:49:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Angelika Freitag</dc:creator>
				<category><![CDATA[Warum diese Faser etwas ganz Besonderes ist]]></category>
		<category><![CDATA[aabach-farm]]></category>

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		<description><![CDATA[ 	Immer wieder werden wir gefragt: &#8220;Warum gerade Alpakas?&#8221; und vor allem: &#8220;Was ist das Besondere der Alpakafaser?&#8221;
Natürlich ist es sehr schwer, diese Frage schriftlich zu beantworten, denn ein ganz entscheidendes Argument ist das wunderbar weiche Gefühl, wenn man diese Faser anfasst &#8211; was hier eben nicht geht.
Zunächst ein ganz einfaches Argument: es ist die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Immer wieder werden wir gefragt: &#8220;Warum gerade Alpakas?&#8221; und vor allem: &#8220;Was ist das Besondere der Alpakafaser?&#8221;</p>
<p>Natürlich ist es sehr schwer, diese Frage schriftlich zu beantworten, denn ein ganz entscheidendes Argument ist das wunderbar weiche Gefühl, wenn man diese Faser anfasst &#8211; was hier eben nicht geht.</p>
<p><span id="more-1257"></span><em><strong>Zunächst ein ganz einfaches Argument:</strong> </em>es ist die <strong><em>langlebigste</em></strong>, haltbarste und robusteste Faser aller Naturfasern. Ein Kleidungsstück aus Alpakafaser kann im Gebrauch gut und gerne 30 Jahre und länger halten.</p>
<p>Das hängt natürlich entscheidend von der Qualität der Faser ab: es spielt z.B. eine große Rolle für die Haltbarkeit und Gleichmäßigkeit des einzelnen Haares, wie das Tier ernährt wurde. Wenn die Faser nach der Schur chemisch gereinigt wird (wie das bei der industriellen Standardverarbeitung generell üblich ist, um Pflanzenreste und Schmutz zu entfernen), wird das Haar dadurch angegriffen und leidet.</p>
<p>Werden Fasern aus Bereichen verwendet, die ein langsameres Wachstum aufweisen, können diese kürzeren Fasern dazu führen, dass Knoten und Filzstellen entstehen.</p>
<p>Das alles mindert natürlich die Haltbarkeit des Endprodukts. Andererseits aber: durch die Auswahl nur der besten Faser gesunder und gut ernährter Alpakas und Reinigung ohne Verwendung von Chemikalien (z.B. mechanisch, wie es für die <em>Alpaca Royal Fiber GbR</em> und die <em>Angels Fiber </em>durchgeführt wird) kann ein Produkt aus dieser Faser alles Vergleichbare in den Schatten stellen.</p>
<p><em><strong>Dazu tragen aber auch noch weitere Besonderheiten dieser Faser bei:</strong></em></p>
<p>Im Gegensatz zu allen anderen Naturfasern ist die Alpakafaser erstaunlich <strong><em>unempfindlich gegenüber hohen Temperaturen</em></strong>: selbst das Kochen für die Färbung mit Pflanzenfarben führt nur zu einem minimalen Einkürzen, die Faser sieht ansonsten hinterher genau so schön aus wie vorher.</p>
<p>Das bedeutet, dass Kleidungsstücke oder Bettwaren aus Alpakafaser guter Qualität (s.o.) problemlos auch bei 60 °C (im Wollwaschgang) gewaschen werden können. Welche andere Naturwaser kann das bieten? Gerade im Bereich der Bettwaren ist damit gegenüber anderen Naturhaarfasern sowohl ein wesentlicher Vorteil  im Bereich der Hygiene gegeben, vor allem aber sind sie dadurch auch für Hausstaubmilbenallergiker geeignet.</p>
<p><em><strong>Das hört sich doch alles schon sehr positiv an und dennoch kommt das Beste noch:</strong></em></p>
<p>Der Aufbau der Proteinstruktur des Alpakahaares führt zu einem Verhalten, das man am einfachsten als <strong><em>&#8220;Thermoregulation&#8221;</em></strong> beschreiben kann:</p>
<p>Die Produkte aus guter Alpakafaser (Betten wie Kleidung) halten die Temperatur, sie wärmen nicht übermäßig, sondern leiten überschüssige Wärme und Feuchtigkeit ab, wenn es zu warm wird. Bei Kälte halten sie sehr schön warm, aber eben nicht zu warm.</p>
<p>Dieses Verhalten ist aber sehr stark abhängig von der Qualität der Faser. Dazu muss man wissen, dass das Alpaka Fasern unterschiedlichen Aufbaus am Körper trägt:</p>
<p>zum einen <em>Hohlfasern</em>, die naturgemäß etwas dicker sind und im Verhalten ähnlich sind wie die Faser von Schafen. Das heißt, dass sich ebenso wie bei Schafswolle im Inneren der Faser über die Jahre Stoffe einlagern (meist abgegeben vom Benutzer), die auch durch Waschen nicht entfernt werden können, was dazu führt, dass das Produkt schwerer wird und nicht mehr verwendet werden kann. Da sie dicker sind, kratzen sie außerdem meist.Für hochwertige Produkte ist dieses Verhalten unerwünscht. Diese Fasern finden sich bei Alpakas minderer Qualität am gesamten Körper, bei hochwertigen Zuchttieren im wesentlichen im Bereich der Beine, Bauch und eventuell Brust. Diese Fasern werden weder von der <em>Alpaca Royal Fiber GbR</em> noch von der <em>Angels Fiber</em> verwendet.</p>
<p>Zum zweiten gibt es die <em>feinen Fasern</em>, die diesen Hohlraum nicht enthalten und deshalb diese Nachteile nicht aufweisen. Sind diese Fasern dann auch noch unter 30 Micron stark (was ebenfalls dazu führen würde, dass sie kratzen), haben sie die oben schon erwähnten Eigenschaften der Thermoregulation und können durch Wasschen immer wieder vollständig regeneriert werden. Diese feinen Fasern unter 30 Micron werden seit Jahrtausenden für die Herstellung von Kleidungsprodukten gewonnen.</p>
<p>Dabei hat sich die Einteilung in <em><strong>Klassen entsprechend der Feinheit</strong></em> weltweit durchgesetzt:</p>
<p style="text-align: center;"><em>Fine</em>: die Faserdicke beträgt im Mittel unter 28-30 Micron (international leichte Schwankungen)</p>
<p style="text-align: center;"><em>Superfine</em>: unter 25,5 Micron,</p>
<p style="text-align: center;"><em>Baby</em>: unter 22,0 Micron,</p>
<p style="text-align: center;"><em>Royal</em>: unter 19,0 Micron.</p>
<p>Durch unterschiedliche Messverfahren können hier leichte Schwankungen um 1-2 Micron auftreten. Etabliert hat sich in der faserverarbeitenden Industrie, die Faser über die gesamte Länge in 2-mm-Abschnitten zu bewerten und diesen Wert dann zu mitteln. Es ist selbstvertändlich, dass verlässliche Ergebnisse nur von zertifizierten Labors erstellt werden können.</p>
<p>Für die Produkte der <em>Alpaca Royal Fiber GbR</em> werden nur Fasern unterhalb 28 Micron verwendet, für die Produkte der <em>Angels Fiber</em> sogar ausschließlich Fasern der Klassen Baby und Royal.</p>
<p>Für die Qualität der Faser und ihre Nutzbarkeit zur Herstellung von Kleidungsstücken ist aber noch ein weiteres Kriterium immens wichtig:</p>
<p>Die <em><strong>Kräuselung</strong></em> der einzelnen Fasern ist ein entscheidendes Merkmal zur Eignung für die Herstellung feinster Garne. Nur stark gekräuselte Fasern (gemessen als Curvature = Krümmungsgrad pro 2-mm-Strecke) fügen sich in den gesponnenen Faden ein und bleiben hier. Ein Haar mit geringer Curvature wie z.B. das Angora-Haar arbeitet sich mit der Zeit während der Nutzung aus dem Faden heraus, d.h. der Pullover haart und wird so immer dünner.</p>
<p>Je feiner der hergestellte Faden werden soll, um so höher muss die Curvature der verwendeten Fasern sein. Als optimal haben sich Werte zwischen 90 und 110 herausgestellt, Werte von 70 bis 90 gelten als sehr gut. Leider wurde bei Alpakas in der Zucht diesem Merkmal bisher zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt, so dass derzeit Werte von 40 bis 50 als üblich gelten, Werte über 50 schon als sehr gut bewertet werden.</p>
<p>Wir haben bei der Zucht auf der <em>Aabach-Farm</em> hier schon sehr früh unseren Focus gesetzt und können jetzt mit Stolz sagen, dass bereits nahezu die Hälfte unserer Alpakas Werte über 60 aufweist. Nur die Suris liegen naturgemäß niedriger, nämlich zwischen 40 und 50. Aber schon 8 Alpakas, darunter mehrere Zuchthengste, liegen bereits im sehr guten Bereich von über 70!</p>
<p>Das ist ein entscheidender Grund für die Qualtiät der Produkte der <em>Angels Fiber</em>: das Garn ist extrem fein bei optimaler Festigkeit selbst für die Verwendung in Strickmaschinen und als Kettfäden in der professionellen Weberei. Damit können auch die gewebten Produkte zu Recht den Hinweis tragen &#8220;zu 100% aus reiner, deutscher Alpakafaser&#8221;.</p>
<p><em><strong>Eine weitere, wichtige Eigenschaft der Alpakafaser darf aber hier nicht unerwähnt bleiben:</strong></em></p>
<p>bedingt durch die andere Schuppenstruktur des einzelnen Haares (nämlich engeres Anliegen mit weniger Abstehen der Schuppen, dabei auch relativ weniger und größere Schuppen) fühlt die Alpakafaser sich gegenüber anderen Naturfasern sehr glatt und seidig an und kratzt viel weniger. Außerdem zeigt sie so einen viel stärkeren Glanz als alle anderen Tierhaare, der auch im Endprodukt nicht verloren geht.</p>
<p>Naturgemäß sind Alpakaprodukte (Bettwaren wie Kleidungsstücke) aus den Fasern hochwertiger Zuchttiere und hergestellt ohne den Einzatz von Chemikalien immer besonders wertvoll und werterhaltend.</p>
<p>Sie sind so zu Recht etwas<strong> <em>Außergewöhnliches</em></strong>!</p>
<div style="margin-top: 5.76pt; margin-bottom: 0pt; margin-left: 0.81in; text-indent: -0.31in; text-align: left; direction: ltr; unicode-bidi: embed; vertical-align: baseline;"><span style="font-size: 24pt;"><span style="color: #cccc99; font-family: Wingdings; font-size: 75%;"> </span></span><span style="font-size: 24pt; font-family: Arial; color: black;"> </span><span style="font-size: 24pt; font-family: Arial; color: black;"> </span><span style="font-size: 24pt; font-family: Arial; color: black;"> </span></div>
<p><span style="font-size: 24pt; font-family: Arial; color: black;"> </span></p>
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		<title>Tuberkulose &#8211; was ist das?</title>
		<link>http://www.aabach-farm.de/2010/08/07/tuberkulose-was-ist-das/</link>
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		<pubDate>Sat, 07 Aug 2010 14:49:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Angelika Freitag</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tuberkulose]]></category>
		<category><![CDATA[aabach-farm]]></category>

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		<description><![CDATA[ 	Über Tuberkulose
veröffentlicht auf der Homepage der Alpaca Association eV. und in der Zeitschrift &#8220;Allespaka&#8221;, Ausgabe 7, August 2010
Durch den Ausbruch und die rasche Verbreitung der Tuberkulose bei Alpakas in Großbritannien mit inzwischen leider hunderten verstorbener Alpakas  wurde es auch für uns Alpakazüchter auf dem Kontinent zur Notwendigkeit, sich mit dieser Krankheit zu beschäftigen: Denn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Über Tuberkulose</p>
<p>veröffentlicht auf der Homepage der Alpaca Association eV. und in der Zeitschrift &#8220;Allespaka&#8221;, Ausgabe 7, August 2010</p>
<p>Durch den Ausbruch und die rasche Verbreitung der Tuberkulose bei Alpakas in Großbritannien mit inzwischen leider hunderten verstorbener Alpakas  wurde es auch für uns Alpakazüchter auf dem Kontinent zur Notwendigkeit, sich mit dieser Krankheit zu beschäftigen: Denn leider gibt es derzeit keine zugelassene Möglichkeit, bei importierten Alpakas eine Tuberkuloseerkrankung sicher nachzuweisen oder auszuschließen.</p>
<p><span id="more-1250"></span></p>
<p>Bei der <strong>Tuberkulose </strong>handelt es sich um eine bakterielle, chronische Erkrankung, die durch verschiedene Stämme eines besonderen Bakteriums, dem  Mycobacterium tuberculosis, verursacht wird.</p>
<p><strong>Der Erreger</strong> ist relativ stabil in der Umgebung, d.h. er kann durch Tröpfcheninfektion weitergegeben werden, bleibt aber auch auf Gegenständen und im Boden lange infektiös.</p>
<p>Die 4 Hauptgruppen heißen:</p>
<p>M. tuberculosis (der eigentliche Erreger der klassischen Lungentuberkulose beim Menschen, kommt aber auch bei Tieren vor),</p>
<p>M.  bovis (der Erreger der Rindertuberkulose, macht hier meist Lungensymptome. Er wird aber auch über die Milch erkrankter Kühe übertragen und kann dann neben Lungen- auch Darmtuberkulose auslösen),</p>
<p>M. avium („Mäusetuberkulose“, eigentlich Vogel-TB, befällt natürlich häufig Mäuse, kann aber gerade durch diese sehr weit verbreitet werden. Die Aufnahme erfolgt häufig über verunreinigtes Futter, weshalb die Erkrankung meist im Magendarmtrakt abläuft = Darmtuberkulose; befällt ebenfalls Menschen und Tiere),</p>
<p>M. paratuberculosis  („Johne’s  Disease“, befällt überwiegend das Lymphsystem und den Darmtrakt, wird angeschuldigt, beim Menschen M. Crohn, eine schwere lebenslang-chronische Darmerkrankung mit zu verursachen, ist bei Tieren ebenfalls tödlich und nicht mit den üblichen Tb-Tests zu testen).</p>
<p>Daneben gibt es aber noch einige andere, sehr viel seltenere Mycobacterien, die auch bei Neuweltkameliden schon nachgewiesen wurden.</p>
<p>Alle diese Arten können Untergruppen bilden, die sich über Gentests weiter unterscheiden lassen.</p>
<p><strong>Häufigkeit:</strong> Beim Menschen ist M. tuberculosis die weltweit häufigste Infektionskrankheit überhaupt, seine vielfachen Resistenzen führen leider immer noch zu sehr vielen chronischen Erkrankungen und Todesfällen weltweit.</p>
<p>Bei den Tieren, insbesondere den Neuweltkameliden, ist M. bovis der weitaus häufigste Erreger.</p>
<p><strong>Die Verbreitung </strong> erfolgt meist über Tröpfcheninfektion, so können andere Tiere auch ohne direkten Kontakt infiziert werden. Und weil der Erreger in der Umgebung nicht sofort abstirbt, als sogenanntes „säurefestes“ Stäbchen auch übliche Säuberungen problemlos übersteht, bleibt auch die Umgebung eines infektiösen Tieres lange Zeit noch infektiös.</p>
<p><strong>Die Erkrankung</strong> beginnt meist mit der Aufnahme des Erregers über die Atmung, so dass der erste Kontakt meist in der Lunge stattfindet. Hier werden durch die immunologische Auseinandersetzung knotenähnliche Strukturen gebildet, die Granulome. Bei sehr guter Allgemeinverfassung und geringer Anzahl des Erregers kann es zu einer heftigen Auseinandersetzung mit Zerstörungen innerhalb dieser Knoten kommen („Primärinfektion“), die im günstigsten Fall zu einer Vernichtung des Erregers führt. Die bei dieser Auseinandersetzung ausgelöste „käsige Nekrose“ hinterlässt einen derben Knoten mit tatsächlich käseartig aussehendem Inhalt, bei optimalem Verlauf enthält er keine überlebenden Keime.</p>
<p>Dieser Primärherd ist als Narbe bei vielen Menschen auch radiologisch oft nach vielen Jahren noch nachweisbar.</p>
<p>Bei weniger günstigem Verlauf können in diesem Primärherd aber Keime abgekapselt überleben, die bei späterer Verschlechterung der Allgemeinsituation des Organismus wieder aktiv werden. Beim Menschen wurden solche erneuten Ausbrüche mit schwerer Erkrankung auch nach über 50 Jahren noch beobachtet.</p>
<p>Bei von Anfang an nicht optimalem Verlauf, aber auch bei der beschriebenen späteren Verschlechterung überwindet der Erreger die Barriere des Knotens und breitet sich aus: immer mehr Gewebe wird zerstört, während der Körper versucht, Hüllen darum zu bauen. Das Zentrum dieser „Hüllen“ = Kavernen besteht dann  aus käsig-eitrigem Material, das massenhaft Erreger erhält. Bekommt eine solche Kaverne einen Zugang zu einem Lungenbronchus (bricht praktisch in ihn ein) oder bei einem Befall des Darmes Zugang zum Inneren des Darmes, wird der Erreger über die Luft oder den Darminhalt an die Umgebung und damit andere Lebewesen weitergegeben.</p>
<p>Bei ausgesprochen schnellem Verlauf eines sehr stark geschwächten Menschen oder Tieres kann der Erreger auch über den Blutweg verteilt werden. Dann entstehen überall im Körper die beschriebenen käsigen Knoten und der Betroffene verstirbt sehr schnell unter dem Bild der „galoppierenden Schwindsucht“.</p>
<p><strong>Das klinische Bild eines erkrankten Tieres </strong>ist  zu Beginn völlig unauffällig: es kann je nach Verfassung viele Monate lang völlig normal aussehen.</p>
<p>Diejenigen, die nur eine Primärinfektion durchmachen und überstehen, fallen uns nicht auf, sind auch bei einer Obduktion wahrscheinlich nicht als erkrankt zu erkennen, sie haben die Erkrankung überwunden.</p>
<p>Nur die, die den Erreger nicht schaffen zu überwinden, erkranken nach sehr unterschiedlich langer Zeit, sehr stark abhängend von ihrer Allgemeinverfassung.</p>
<p>Das Erkrankungsbild hängt vom Eintrittsort der Erreger ab: bei Infektion mit Tröpfchen über die Atmung erkrankt zunächst die Lunge: die Tiere beginnen mit Atemwegssymptomen wie Husten und Auswurf, dazu kommt ein allgmeiner Schwächezustand, der sich unaufhaltsam verstärkt und zum Tod führt.</p>
<p>Die Darmtuberkulose zeigt sich fast ausschließlich über die Schwäche, die zum Tod führt, nur selten gibt es Durchfälle oder kolikartige Erkrankungsbilder.</p>
<p><strong>Der sichere Nachweis der Erkrankung</strong> gelingt erst durch die Obduktion. Hier können die verkästen Knoten gefunden werden, der Erreger kann mikroskopisch und in speziellen Kulturen nachgewiesen und dann genau identifiziert werden.</p>
<p>Da sich der Erreger bei dieser Krankheit fast ausschließlich im Knoten aufhält, gibt es wenig messbare Antikörper, so dass die üblichen Bluttests bisher nicht möglich sind.</p>
<p>Seit langer Zeit wird ein für Rinder entwickelter Hauttest mit T. bovis durchgeführt. Von diesem Test gibt es verschiedene Variationen. Alle wurden auch bei Neuweltkameliden getestet und galten zwar als nicht sehr sicher, aber als zuverlässig genug, um bei Importen als Test auszureichen.</p>
<p>Aber M. Fowler beschreibt schon in seiner Ausgabe von 1998 die vorhandenen Tests als unsicher bei Neuweltkameliden (sowohl falsch-positive als auch falsch-negative Ergebnisse). Seit vielen Jahren wird in Nord- und Südamerika, aber auch in Australien und Großbritannien nach einem sicheren Test bei Neuweltkameliden gesucht, bisher gibt es keinen Fortschritt.</p>
<p><strong>Eine Therapie</strong> gibt es nicht. Zwar ist es theoretisch möglich, die bei Menschen verwendeten Tuberkulosemittel zu geben, aber es bestehen keine Beobachtungen, ob diese sehr teure, aufwändige und unsichere Behandlung zu Erfolgen führt. Es besteht auch keine Möglichkeit zu impfen.</p>
<p><strong>Die Tuberkulose ist in vielen Ländern der Welt bei Menschen und Tieren weit verbreitet. </strong>Nur wenige Länder wie Deutschland und Chile gelten als tuberkulosefrei, in anderen wie USA, Peru, Australien, Neuseeland und Großbritannien hat es immer wieder Fälle bei den unterschiedlichen Nutz- und Wildtierarten gegeben.</p>
<p>Neuweltkameliden galten bisher als wenig davon betroffen, man nahm deshalb an, dass sie vielleicht weniger anfällig dafür seien.</p>
<p>Nun sind aber im vergangenen Jahr in Großbritannien zunehmende Erkrankungsfälle bekannt geworden: nachdem zunächst nur 6 Farmen betroffen waren, ist die Zahl bis zum Ende des vergangenen Jahres auf 17 angestiegen, es wird mit einer noch höheren Dunkelziffer gerechnet. Über 100 Alpakas sollen inzwischen nachgewiesen an Tb verstorben sein, auch in Spanien hat eine Alpakafarm bereits über 30 Tiere daran verloren.</p>
<p>Besonders erschreckend ist, dass sich gezeigt hat, dass die Hauttests nicht zuverlässig erkrankte Tiere nachweisen konnten: auch negativ getestete Tiere mit klinisch völlig unauffälligem Befinden waren bei der Obduktion nicht nur infiziert, sondern sogar schon infektiös.</p>
<p>Das zeigt, dass wir es mit einer neuen, sehr gefährlichen Situation für den gerade aufblühenden Alpakabestand in Europa zu tun  haben, gegen die unbedingt etwas unternommen werden muss.</p>
<p><strong>Leider </strong>hat sich seit dem Erstellen dieses Artikels die Situation noch verschärft, es sind inzwischen wesentlich mehr Alpakas verstorben, als im Winter 2009, als der Artikel geschrieben wurde, bekannt waren.</p>
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		<title>Der Magen &#8211; das Kraftwerk des Alpakas</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Aug 2010 14:35:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Angelika Freitag</dc:creator>
				<category><![CDATA[Der Magen - das Kraftwerk des Alpakas]]></category>
		<category><![CDATA[aabach-farm]]></category>

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		<description><![CDATA[ 	veröffentlicht in der Zeitschrift &#8220;Allespaka&#8221;, Ausgabe 7, August 2010
Der Magen – das Kraftwerk des Alpakas
Obwohl Alpakas ihre Nahrung wiederkauen, gehören sie dennoch nicht in die Gruppe der Wiederkäuer. Das liegt daran, dass die „echten“ Wiederkäuer 4 voneinander getrennte Mägen mit unterschiedlichen Aufgaben haben (Pansen, Netzmagen, Blättermagen und Labmagen), die Alpakas aber haben nur einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	veröffentlicht in der Zeitschrift &#8220;Allespaka&#8221;, Ausgabe 7, August 2010</p>
<p>Der Magen – das Kraftwerk des Alpakas</p>
<p>Obwohl Alpakas ihre Nahrung wiederkauen, gehören sie dennoch nicht in die Gruppe der Wiederkäuer. Das liegt daran, dass die „echten“ Wiederkäuer 4 voneinander getrennte Mägen mit unterschiedlichen Aufgaben haben (Pansen, Netzmagen, Blättermagen und Labmagen), die Alpakas aber haben nur einen großen Magen mit 3 unterschiedlichen Teilen, den Compartimente C1 bis C3, die nicht voneinander getrennt sind und unterschiedliche Aufgaben erfüllen. <span id="more-1242"></span></p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-1244" title="Magen erw Alpaka" src="http://www.aabach-farm.de/wp-content/uploads/2010/08/Magen-erw-Alpaka1-300x234.jpg" alt="Magen erw Alpaka" width="300" height="234" /></p>
<p>Verfolgen wir den Weg der Nahrung, verstehen wir die einzelnen Funktionen dieser Compartimente leichter:</p>
<p>Beim Fressen wird die Nahrung zunächst nur grob vorgekaut, dabei mit basischem Speichel vermengt und dann hinuntergeschluckt. Über die Speiseröhre gelangt sie in den C1-Magen, der am ehesten dem Pansen der „richtigen“ Wiederkäuer entspricht. Dieser macht 80 % des Gesamtvolumens des Magens aus und dient unter anderem auch als Vorratsbehälter.</p>
<p>Die Keime, die sich hier aufhalten, verdauen zusammen mit den Magensäften die Nahrung  einschließlich der Zellulosefasern zu einem großen Teil. Für das Überleben und die gute Funktion dieser Bakterien ist ein pH-Wert von 6-7 (= neutral) in diesem Magenteil unbedingt erforderlich. Weil die gebildeten Säuren schnell in der Lage wären, diesen Wert in Richtung „zu sauer“ zu verschieben, ist eine ausreichende Speichelbildung zur Neutralisierung erforderlich.</p>
<p>In dieser großen „Gärkammer“  des ersten Compartiments findet sich eine große symbiontische Gemeinschaft von über 100 Bakterien, Protozoen (Einzeller) und Pilzen der unterschiedlichsten Art, die zusammen und aufeinander abgestimmt mit ihren Enzymen die Nahrung erst für das Alpaka zugänglich machen. Ohne das reibungslose Arbeiten dieser Keime, unterstützt durch langsame peristaltische Bewegungen, die den Nahrungs-/Keimbrei immer wieder gründlich durchmischen, kann ein Alpaka die Nahrung nicht verdauen.</p>
<p>Aber diese Keime können auch mehr: einige von ihnen sind in der Lage, giftige Substanzen abzubauen und so für das Alpaka zu reduzieren oder gar unschädlich zu machen. Zu diesen in Grenzen abbaubaren Toxinen gehört auch das des Jakobskreuzkrauts.</p>
<p>Beim enzymatischen Um- und Abbau der Nahrung, unterstützt durch Fermente der Drüsen des C1-Magens,  entstehen durch die Keime unter anderem Wärme, Vitamin-B-Komplexe und  weitere Vitamine, vor allem aber wichtige flüchtige Fettsäuren, die im gesamten Magen-Darmtrakt , vor allem im C3-Magen und im Dünndarm, vom Alpaka aufgenommen werden können. Diese können aber schon von hier aus aufgenommen werden und sind ein wesentlicher Energielieferant: deshalb kann man diesen Teil des Magens das „Kraftwerk des Alpakas“ nennen. Auch anfallende Stickstoffe werden zum Einen von den Keimen verwendet, aber auch direkt in der Wand des C1-Magens aufgenommen.</p>
<p>Die Zusammensetzung der Keimflora ist abhängig von der Art der Nahrung und passt sich dieser immer wieder an, braucht dafür aber natürlich immer etwas Zeit. Das heißt, dass starke und rasche Schwankungen der Art der Nahrung das empfindliche Gleichgewicht schnell durcheinander bringen. Im Extremfall kann eine plötzliche Veränderung der Ernährung zum Absterben einzelner Keimarten und so zu einem Zusammenbruch der Stoffwechselkette führen.  Weil praktisch jede ernste Störung als erstes zu einer Übersäuerung im Magen führt, sterben in diesem jetzt zu sauren Milieu immer weitere Keimarten, ab einem gewissen Zeitpunkt kann sich das Gleichgewicht nicht mehr ohne Hilfe einstellen. Dies führt zu einem schnellen Fehlen der wichtigen von den Keimen gebildeten Substanzen (Vitamine, Proteine), vor allem aber der „Energie“ durch die die Fettsäuren. (Nicht Zucker liefert beim Alpaka die Energie, sondern vor allem Propionsäure, Carbonsäuren  und andere Fettsäuren, die direkt von der Magenwand ins Blut aufgenommen werden können!)</p>
<p>Eine weitere Gefährdung stellt stärkehaltige Nahrung aus Getreide dar: weil Stärke von den Magenkeimen sehr schnell abgebaut und der entstehende Zucker von ihnen aufgenommen wird,  dabei unter anderem Milchsäuren entstehen, führt eine solche Ernährung ebenfalls schnell zu einer Magenübersäuerung und damit zu einer Störung der Magenflora. Diese Acidose (=Übersäuerung) führt wieder zu einem raschen Fehlen notwendiger Energieträger, so dass sehr plötzlich die für die Körperfunktionen notwendige  Energie aus anderen Quellen, aus den Ressourcen (Leber, Fettgewebe, Muskel) abgezogen werden muss, was zu einer akuten Übersäuerung im gesamten Stoffwechsel des Tieres, der Ketose oder Ketoacidose führt, die letztlich lebensgefährlich ist.</p>
<p>Die durchschnittliche Verweildauer fester Nahrungsbestandteile im C1-Magen beträgt bis zu 63 Stunden, also 30% mehr als z.B. beim Schaf oder Rind, die flüssigen Bestandteile mit den gelösten Fettsäuren, Proteinen, Vitaminen und Mineralien sind aber schon nach viel kürzerer Zeit in den weiteren Magenabschnitten zu finden.</p>
<p>Diese lange Verweildauer ist der Grund für die deutlich bessere Ausnutzung auch weniger qualitätsvoller Nahrung beim Alpaka im Vergleich zu Schafen oder Rindern.</p>
<p>Während dieser Verweilzeit findet auch das Wiederkäuen statt: die zunächst noch festeren Bestandteile werden durch die peristaltische Aktivität des C1-Magens zum Eingang der Speiseröhre transportiert und hier in kleinen Portionen in die Maulhöhle transportiert, wo sie erneut mit Speichel  durchmischt, so noch einmal abgepuffert  und durch erneutes Kauen gründlicher zerkleinert werden (Vergrößerung der Angriffsfläche für die Keime).</p>
<p>In den Gärprozessen entstehende Gase, meist Kohlendioxid, aber auch andere, werden durch regelmäßiges „Rülpsen“, den Ruktus, abgegeben. Ist das nicht möglich, lähmt die zunehmende Überblähung letztendlich die notwendigen Bewegungen der Magenwand, die Durchmischung kann nicht mehr stattfinden, damit „kippt“ das Gleichgewicht der Keimflora mit allen oben beschriebenen möglichen Folgen. Aus diesem Grund ist es wichtig, die 1-2 x in der Minute durchlaufenden Bewegungen des C1-Magens im Falle einer Gesundheitsstörung zu überprüfen.</p>
<p>Übrigens führt auch Magnesiummangel durch die dadurch herabgesetzte Peristaltik zu einem zunehmenden Aufgasen des Magens. Weitere mögliche Gründe für Störungen der Keimflora mit zunehmender Acidose und Aufgasen können langdauernde Antibiotikagaben,  Cortisongaben und mechanische Hindernisse im Magen wie Fremdkörper oder Narbenstrikturen nach Geschwüren sein.</p>
<p>Aber auch eine Übersäuerung des Stoffwechsels durch akut auftretenden erhöhten Kalorienbedarf mit folgender Mobilisierung von Fettreserven, wie es z.B. bei Kälteeinbrüchen, zu Beginn der Laktation, bei akutem Nahrungsmangel  oder bei einer akuten Infektion eintritt, führt über die Verschiebung der puffernden Substanzen im Blut zu einer Übersäuerung des Magens, die die auslösenden Störungen in ihrer Bedeutung noch einmal drastisch verschlimmert.</p>
<p>Das anschließende Compartiment  C2 ist wesentlich kleiner (ca. 6% des Magens). Hier werden neutralisierende Substanzen und weitere Enzyme aus den auch hier befindlichen Drüsen zur Aufspaltung dem Nahrungsbrei hinzugefügt und dadurch die jetzt breiig-dickflüssige Nahrung weiter aufgeschlossen. Zwischen C1 und C2 besteht eine weite Öffnung, die Nahrung kann von einem Compartiment zum anderen wechseln.</p>
<p>Nach relativ kurzer Verweildauer in C2 gelangt die Nahrung durch eine deutlich engere Öffnung von ca. Fingerdicke in das C3-Compertiment (ca. 11% des gesamten Magens). Hier  findet durch Zugabe weiterer Säuren und Enzyme die Phase der Verdauung statt, die am ehesten unserem menschlichen Magen ähnelt. Hier können erneut stickstoffhaltige Substanzen, vor allem aber Wasser aufgenommen werden. Bakterien aus dem C1-Magen, die bis hierher gelangen, werden ebenfalls verdaut und ihre Proteine aufgenommen als wichtige Eiweißquelle. Während die ersten 80% dieses Magenteils ähnlich aufgebaute Wände mit ähnlicher Funktion wie C1 und C2 besitzen, ähneln die letzten 20% des C3-Compartiments dem Magen des Menschen und bilden eine starke Salzsäure, so dass der pH-Wert des Nahrungsbreis von vorher 6-7 hier auf einen Wert von 2-3 gebracht wird, bevor er portionsweise durch den Magenpförtner, den ersten richtigen Verschluss seit der Speiseröhre, in den Zwölffingerdarm gelangt.</p>
<p>Die folgenden Darmabschnitte des Dünndarms und Dickdarms dienen der weiteren Aufnahme von Nährstoffen aus dem vorbereiteten Nahrungsbrei.</p>
<p>Die Besonderheiten des Magens beim Fohlen:</p>
<p>Beim Fohlen bildet die Muskulatur des C1- und C2-Compartiments eine Muskellippe, die Magenrinne, die die Milch direkt von der Speiseröhre weiterleitet zum im Vergleich zum erwachsenen Alpaka relativ deutlich größeren C3-Compartiment.</p>
<p>Fohlen haben also eine Verdauung wie z.B. Menschen. Selbst wenn sie Heu oder Gras knabbern oder fressen, können sie es noch nicht verdauen, dieses Verhalten dient aber der Vorbereitung der Funktion der Compartimente C1 und C2.</p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-1245" title="Magen des Fohlens" src="http://www.aabach-farm.de/wp-content/uploads/2010/08/Magen-des-Fohlens-300x218.jpg" alt="Magen des Fohlens" width="300" height="218" /></p>
<p>Die Aktivierung der Magenrinne wird durch den Saugakt beim Schlucken der Milch ausgelöst. Fehlt dieser Anreiz  z.B. bei der Ernährung durch eine Magensonde, dann fließt die Milch zuerst in das C1/C2-Compartiment, wo sie zu einer Fehlgärung mit Überblähung dieser Magenteile führt. Die Magensonde sollte also immer lang genug sein und bis in das C3-Compartiment gelegt werden, um diese Komplikation zu vermeiden (kann beim Legen der Sonde daran erkannt werden, dass beim Ansaugen aus der Sonde Milch zurück gezogen werden kann).</p>
<p>Weil eine Acidose (= Übersäuerung) des Magens in den meisten Fällen unter kaum rechtzeitig erkennbaren Symptomen nach wenigen Tagen zum Tod des Tieres führt,  möchte ich noch einige Tipps und die Erklärungen dazu anschließen:</p>
<p>Wie kann ich eine Acidose erkennen?</p>
<p>Sie macht keine besonderen Beschwerden: die Tiere sind müde, lustlos, appetitlos, in späteren Stadien riechen sie sauer aus dem Maul. Einfacher ist es, zu überlegen, ob es einen Grund dafür geben könnte: Nahrungsumstellung, Stress, Geburt eines Fohlens mit Umstellung des Mineralhaushalts durch die plötzliche Milchproduktion oder ähnliches.</p>
<p>Das Hauptproblem ist der zu hohe Säuregehalt im Magen, der zum Absterben der unbedingt notwendigen Keimflora mit den damit verbundenen Konsequenzen (s.o.) führt. Also muss als erstes versucht werden, den PH-Wert umgehend anzuheben. Dafür gibt es aus der Behandlung von Rindern und Schafen probate <strong>Antacida</strong> wie „Antacidum N“. Allerdings müssen sie in wesentlich höherer Dosis als dem vergleichbaren Körpergewicht entsprechend gegeben werden und das ca. alle 4 Stunden über mindestens 24 Stunden (natürlich auch nachts!).</p>
<p>Es sollte darauf geachtet werden, dass dem Antacidum <strong>Propionsäure</strong> zugesetzt ist, dann kann dem Alpaka auf diese Weise Energie zugeführt werden, denn diese kann direkt von der Darmwand aufgenommen werden und ins Blut gelangen. Man kann Propionsäure aber auch in Pulverform bekommen.</p>
<p>Um die Keimflora nach Anheben des PH-Werts schneller wieder in Gang zu bekommen, ist es hilfreich, <strong>frischen Magensaft</strong> eines anderen Alpakas zuzuführen. Da aber der Mageninhalt beim Alpaka immer gemischt ist und damit auch grobe Partikel enthält, ist das sehr schwierig mit einer normalen Magensonde zu bewerkstelligen. Wesentlich einfacher ist es da, den  Pansensaft einer Kuh zu entnehmen und dem Alpaka zu geben.</p>
<p>Die Gabe von Kot ist nicht zu empfehlen, da dieser völlig andere als die im Magen benötigten Keime enthält und deren Ausbreitung im Magen zusätzliche Probleme verursachen kann.</p>
<p>Eine wichtige Folge der Übersäuerung ist die ansteigende Durchlässigkeit der Magenwand für die im Magen vorhandenen Keime. Dies führt zunächst zu einer Magenwandentzündung, kann aber schnell auch zu einer Bakteriämie führen (die Keime gelangen ins Blut). Aus diesem Grund benötigt ein Alpaka in dieser Situation ein <strong>Antibiotikum</strong>.</p>
<p>Der Entzündungsprozess in der  Magenwand und die gestörten Mineralverhältnisse führen außerdem schnell zu einem massiven Eintreten von Wasser aus dem Blutkreislauf in den Magen. Die Folge sind Überdehnung des Magens mit Störung der Peristaltik und Durchfälle bei gleichzeitiger Kreislaufstörung durch den unzureichenden Blutdruck. Aus diesem Grund sollten Alpakas in diesem fortgeschrittenen Stadium eine <strong>Infusion</strong> bekommen, zunächst mit dem die Ketose bremsenden Natriumbicarbonat, später mit Elektrolytlösung .  Vorsicht mit Glukose-Infusionen bei Alpakas: ihr Stoffwechsel kann Glukose schlecht verwerten, die Infusion ruft oft eine Hypokaliämie hervor, die lebensbedrohlich werden kann.</p>
<p>Zum Schluss noch die Antwort auf eine häufig gestellte Frage:</p>
<p>Können Alpakas Magengeschwüre bekommen?</p>
<p>Ja, wie viele andere Tierarten und auch wir Menschen können Alpakas durch Übersäuerung, deren Ursachen sehr vielfältig sein können, Geschwüre in den Magen- und Darmwänden entwickeln. Da sie sehr wenig Symptome zeigen und deshalb selten behandelt werden, heilen solche Geschwüre oft langsam und ungünstig unter Ausbildung von sich stark zusammenziehenden Narben ab, die den Nahrungstransport in der Folgezeit dauerhaft behindern. Es ist übrigens interessant, dass bei solchen Magengeschwüren ähnliche Präparate helfen wie beim Menschen: Antacida, die durch das Maul gegeben werden können, stellen die erste Wahl der Behandlung dar. Sie enthalten säurebindende Stoffe wie Magnesiumoxid, puffern also den pH-Wert schnell ab. Perfekt ist es, wenn sie auch Substanzen enthalten, die schnell Energie zur Verfügung stellen wie Propionsäure (s.o.).</p>
<p>Auch Luzerneheu kann hilfreich sein: es wirkt basisch und puffert so ebenfalls Säuren im Magen ab.</p>
<p>Aber auch Therapieversuche mit intravenös gegebenem Omeprazol waren erfolgreich (oral gegeben zeigte es keinen Effekt).</p>
<p>Abschließend möchte ich jedem Alpakabesitzer raten, sich eine Packung eines Antacidums und Propionsäure  in die Stallapotheke zu legen, damit er im Falle eines Problems schnell genug reagieren kann.</p>
<p>Dr. Angelika Freitag</p>
<p>Aabach-Farm</p>
<p>Lütke Rott 25</p>
<p>49549 Ladbergen</p>
<p>Literaturhinweise beim Verfasser</p>
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		<title>Die Faserergebnisse sind da</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Aug 2010 14:24:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Angelika Freitag</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[aabach-farm]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.aabach-farm.de/?p=1237</guid>
		<description><![CDATA[ 	Die jedes Jahr mit Spannung erwarteten Faserergebnisse unserer Alpakas sind da. Wir freuen uns sehr, dass wieder sehr viel Faser für die Garnherstellung geeignet ist, denn das ist unser Zuchtziel, weil wir ja schon seit längerem unsere Faser auch zu hochwertigen und feinen Garnen verspinnen und weiterverarbeiten lassen.
Dass wir auf gutem Wege sind, zeigen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Die jedes Jahr mit Spannung erwarteten Faserergebnisse unserer Alpakas sind da. Wir freuen uns sehr, dass wieder sehr viel Faser für die Garnherstellung geeignet ist, denn das ist unser Zuchtziel, weil wir ja schon seit längerem unsere Faser auch zu hochwertigen und feinen Garnen verspinnen und weiterverarbeiten lassen.</p>
<p>Dass wir auf gutem Wege sind, zeigen die Werte unserer Deckhengste. Vor allem das Faserergebnis von Hannibal (s.u.) ist außerordentlich, besonders wenn man bedenkt, dass er nun 6 Jahre alt ist und wir in diesem Winter wegen des kalten Wetters einige Monate lang 2x täglich auch die Hengste mit Kraftfutter versorgt haben.</p>
<p><span id="more-1237"></span>Die Faserergebnisse sind wieder im Labor Riverina in Australien durchgeführt worden, wieder wurde die Faser über die gesamte Länge gemessen und nicht nur an der Schnittstelle. Das führt beim Ergebnis, wie Untersuchungen in Australien zeigen, zu etwas höheren Mikronzahlen (ca 1-2 Micron höher als andere in Deutschland übliche Messverfahren), ist aber die langfristig für Züchter von Fasertieren zuverlässigere Methode.</p>
<p>Zu beachten ist natürlich für den an der Garnherstellung interessierten Züchter nicht nur die Feinheit, sondern vor allem auch die Curvature: Für hochwertige Garne sollte sie eigentlich über 70 liegen, ein für Alpakas nahezu unrealistischer Wert, da sie in Deutschland meist zwischen 40 und 50, selten über 60 liegen.</p>
<p>Bei den aktuellen Analysen unserer Alpakas hatten 46 eine Curvature von über 60 (also nahezu die Hälfte!), 8 mal wurde ein Wert von über 70 gemessen: den höchsten Wert hatte wieder Apoll, der mit gut 3 Jahren eine Curvature von 81,45 aufweist (im letzten Jahr sogar 84), gefolgt von Hannibal mit 78,79!</p>
<p>Aber auch David, Bel Ami und Sir Elton lagen über 70 und Boromir hat diesen Grenzwert mit 69,39 nur sehr knapp verfehlt. Was will man mehr?</p>
<p>Hier nun das Histogramm von Hannibal:</p>
<div id="attachment_1238" class="wp-caption alignleft" style="width: 370px"><img class="size-medium wp-image-1238" title="Faser Hannibal 6_2010" src="http://www.aabach-farm.de/wp-content/uploads/2010/08/Faser-Hannibal-6_2010-300x214.jpg" alt="Faser von Hannibal im Juni 2010" width="360" height="256" /><p class="wp-caption-text">Faser von Hannibal im Juni 2010</p></div>
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		<title>Einmal ist Zufall, zweimal ist Glück, dreimal ist ?</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Jun 2010 16:50:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Angelika Freitag</dc:creator>
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		<description><![CDATA[ 	Beim ersten Mal dachten wir, es ist Zufall, dass unser Deckhengst LLS Chopino ein graues Fohlen, den light-silver-grey Hengst PD Fidel, gezeugt hat. Als aber im letzten Jahr seine medium-silver-grey-farbene Schwester PD Dana geboren wurde, haben wir gedacht: was für ein Glück hat der Besitzer Peter Doss.
Nun aber gratulieren wir ihm zu einer dark-silver-grey-farbenen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Beim ersten Mal dachten wir, es ist Zufall, dass unser Deckhengst LLS Chopino ein graues Fohlen, den light-silver-grey Hengst PD Fidel, gezeugt hat. Als aber im letzten Jahr seine medium-silver-grey-farbene Schwester PD Dana geboren wurde, haben wir gedacht: was für ein Glück hat der Besitzer Peter Doss.</p>
<p>Nun aber gratulieren wir ihm zu einer dark-silver-grey-farbenen Stute, die aus der selben Verpaarung entstanden und gestern geboren wurde und sagen: das ist jetzt wohl eine Regel mit hoher Zuverlässigkeit!</p>
<p>Lieber Peter: viel Freude mit Eurer kleinen PD Rosa!</p>
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		<title>Mitzys kleiner &#8220;Guntini&#8221; ist da</title>
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		<pubDate>Wed, 12 May 2010 07:17:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Angelika Freitag</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Pferde]]></category>
		<category><![CDATA[Unsere Pferde]]></category>
		<category><![CDATA[Verkauf]]></category>
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		<description><![CDATA[ 	Von Papa ein blaues Auge und den kräftigen Körperbau, von Mama die schöne Zeichnung, von beiden den Super-Charakter: was will man mehr. Mit diesem Fohlen von &#8220;The Great Guntini&#8221; hat Emphys Mitzy wieder gezeigt, was für eine tolle Zuchtstute sie ist.
Natürlich sind wir froh, dass alles gut gegangen ist und freuen uns über  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Von Papa ein blaues Auge und den kräftigen Körperbau, von Mama die schöne Zeichnung, von beiden den Super-Charakter: was will man mehr. Mit diesem Fohlen von &#8220;The Great Guntini&#8221; hat Emphys Mitzy wieder gezeigt, was für eine tolle Zuchtstute sie ist.</p>
<div id="attachment_1229" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-1229" title="Mitzyfohlen li kl" src="http://www.aabach-farm.de/wp-content/uploads/2010/05/Mitzyfohlen-li-kl-300x254.jpg" alt="Mitzys kleiner Guntini" width="300" height="254" /><p class="wp-caption-text">Mitzys kleiner Guntini</p></div>
<p>Natürlich sind wir froh, dass alles gut gegangen ist und freuen uns über  die optimalen Aufzuchtbedingungen bei Sylvi Maile und Grischa Ludwig.  Dort können Sie sich dieses Fohlen, das noch keinen Namen hat, gerne  ansehen.</p>
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		<title>Erster Nachzuchterfolg von MLA QAI Hannibal</title>
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		<pubDate>Tue, 04 May 2010 19:34:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Angelika Freitag</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[aabach-farm]]></category>

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		<description><![CDATA[ 	Auf der Niederländischen Alpaka-Show in Hapert am 21.März 2010 stellte sich zum ersten Mal ein Nachkomme von MLA QAI Hannibal der Konkurenz und wurde mit einem 2. Platz in der Klasse der 6-12 Monate alten fawnfarbenen Hengste ausgezeichnet. Wir freuen uns mit seiner Besitzerin Margriet Moed von Alpaca Europe über den Erfolg von MAE [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Auf der Niederländischen Alpaka-Show in Hapert am 21.März 2010 stellte sich zum ersten Mal ein Nachkomme von MLA QAI Hannibal der Konkurenz und wurde mit einem 2. Platz in der Klasse der 6-12 Monate alten fawnfarbenen Hengste ausgezeichnet. Wir freuen uns mit seiner Besitzerin Margriet Moed von Alpaca Europe über den Erfolg von MAE Randall Hannibal.</p>
<p>Auch bei uns können Sie an zwei im Herbst 2009 geborenen Fohlen seine Qualität erkennen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Bald ist wieder Schersaison</title>
		<link>http://www.aabach-farm.de/2010/04/27/bald-ist-wieder-schersaisone/</link>
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		<pubDate>Tue, 27 Apr 2010 18:29:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Angelika Freitag</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[aabach-farm]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.aabach-farm.de/?p=1214</guid>
		<description><![CDATA[ 	Wir haben auch in diesem Jahr wieder Anfragen bekommen, ob wir einen Scherkurs anbieten.

Da wir überzeugt sind, dass man am besten lernt, wenn man das zu Lerndende auch selbst macht, bieten wir keinen klassischen Scherkurs an, sondern geben Interessenten gerne die Möglichkeit, beim Scheren dabei zu sein und nach Wunsch mitzuhelfen.
Wir werden unsere Tiere [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Wir haben auch in diesem Jahr wieder Anfragen bekommen, ob wir einen Scherkurs anbieten.</p>
<p><span id="more-1214"></span></p>
<div id="attachment_1221" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-1221" title="webb450DA_4918kl" src="http://www.aabach-farm.de/wp-content/uploads/2010/04/webb450DA_4918kl1-300x269.jpg" alt="Sultans Vlies 2009" width="300" height="269" /><p class="wp-caption-text">Sultans Vlies 2009</p></div>
<p>Da wir überzeugt sind, dass man am besten lernt, wenn man das zu Lerndende auch selbst macht, bieten wir keinen klassischen Scherkurs an, sondern geben Interessenten gerne die Möglichkeit, beim Scheren dabei zu sein und nach Wunsch mitzuhelfen.</p>
<p>Wir werden unsere Tiere natürlich wieder selbst scheren, um eine optimale Schur entsprechend den Anforderungen für die Weiterverarbeitung in der Alpaca Royal Fiber GbR und der Angels Fiber zu erzielen. Das bringt es mit sich, dass wir in großer Ruhe und ohne Hektik die Faser unserer Alpakas &#8220;ernten&#8221;.</p>
<p>Bei so vielen Tieren bedeutet das, dass wir natürlich einige Tage brauchen werden und deshalb planen wir, vom 15. Mai bis zum 23. Mai täglich einige Alpakas von ihrem Vlies zu &#8220;befreien&#8221;.</p>
<p>Besucher, aber vor allem auch an der Abgabe ihrer Faser an die Alpaca Royal Fiber GbR und die Angels Fiber Interessierte sind nach vorheriger telefonischer Anmeldung an diesen Tagen herzlich willkommen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Die neue Homepage ist online!</title>
		<link>http://www.aabach-farm.de/2010/02/13/die-neue-homepage-ist-online/</link>
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		<pubDate>Sat, 13 Feb 2010 16:42:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Angelika Freitag</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[ 	Viele Stunden Arbeit stecken in der neuen Homepage wie Sie sie ab heute sehen.
Wir hoffen, dass auch Sie finden, dass sich die Mühe gelohnt hat:
es gibt jetzt mehr Informationen zu unserer Farm und unseren Tieren,
mehr Fotos,
mehr aktuelle News,
und das alles viel übersichtlicher als zuvor.
In der Folgezeit werden wir noch viele neue Alpakas eintragen, aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Viele Stunden Arbeit stecken in der neuen Homepage wie Sie sie ab heute sehen.</p>
<p>Wir hoffen, dass auch Sie finden, dass sich die Mühe gelohnt hat:</p>
<p>es gibt jetzt mehr Informationen zu unserer Farm und unseren Tieren,</p>
<p>mehr Fotos,</p>
<p>mehr aktuelle News,</p>
<p>und das alles viel übersichtlicher als zuvor.</p>
<p>In der Folgezeit werden wir noch viele neue Alpakas eintragen, aber auch aktuelle Fotos unserer Pferde, außerdem mehr Artikel zur Faserverarbeitung usw. bringen.</p>
<p>Wir bedanken uns ganz herzlich bei Martin Henrich (<a title="Gedankenquelle" href="http://www.stylekicks.de/" target="_blank">www.stylekicks.com</a>) für die kreative Erstellung und mühevolle Umstellung dieser Homepage.</p>
<p>Viel Spaß beim &#8220;Blättern&#8221;!</p>
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		<title>Die Alpaca Royal Fiber GbR</title>
		<link>http://www.aabach-farm.de/2010/02/11/die-alpaca-royal-fiber-gbr/</link>
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		<pubDate>Thu, 11 Feb 2010 20:07:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Angelika Freitag</dc:creator>
				<category><![CDATA[Die Alpaca Royal Fiber GbR]]></category>
		<category><![CDATA[Die Alpakafaser - das Vlies der Götter]]></category>

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		<description><![CDATA[ 	Entstanden aus der Fasergruppe der Alpaca Association eV stellen wir zusammen mit Hanne und Herbert Ruch von Achalm-Alpakas (www.achalm-alpakas.de) in der Alpaca Royal Fiber GbR außergewöhnliche Produkte aus unserer eigenen Alpakafaser her.
Begonnen haben wir mit exklusiven Oberbetten, die individuell für den jeweiligen Kunden nach seinen Wünschen hergestellt werden. Es handelt sich damit nicht um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Entstanden aus der Fasergruppe der Alpaca Association eV stellen wir zusammen mit Hanne und Herbert Ruch von Achalm-Alpakas (<a title="Achalm-Alpakas" href="http://www.achalm-alpaka.de/">www.achalm-alpakas.de</a>) in der Alpaca Royal Fiber GbR außergewöhnliche Produkte aus unserer eigenen Alpakafaser her.</p>
<p>Begonnen haben wir mit exklusiven Oberbetten, die individuell für den jeweiligen Kunden nach seinen Wünschen hergestellt werden. Es handelt sich damit nicht um Massenware, sondern um hochwertige, in Deutschland ohne den Einsatz von Chemikalien und Kunststoffen produzierte Einzelstücke von jahrzehntelang bleibendem Wert.</p>
<p>Selbst die Bezugsstoffe unserer inzwischen um Unterbetten und Kopfkissen erweiterten Bettwarenauswahl werden in Deutschland nach unseren hohen Anforderungen an Verträglichkeit, Funktion und Optik gewebt.</p>
<p>Sie finden umfangreiche weitere Hinweise auf der Homepage: <a title="alpaca royal fiber" href="http://www.alpaca-royal-fiber.com/die_alpakafaser.html" target="_blank">www.alpaca-royal-fiber.com.</a></p>
<p>Falls Sie in Ihrer Nähe kein Bettenfachgeschäft finden sollten, das unsere Bettwaren im Sortiment führt, wenden Sie sich bitte an uns. Wir werden Ihnen gerne behilflich sein und können Ihnen die gewünschten Produkte vermitteln.</p>
]]></content:encoded>
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