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	<title>Aabach-Farm &#124; Quarter- &#38; Paint Horses, Münsterland-Alpakas &#187; Fotographie bei Alpakas</title>
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	<description>Aabach-Farm &#124; Quarter- &#38; Paint Horses, Münsterland-Alpakas</description>
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		<title>Fotographie bei Alpakas</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 17:06:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Angelika Freitag</dc:creator>
				<category><![CDATA[Eigene Veröffentlichungen]]></category>
		<category><![CDATA[Fotographie bei Alpakas]]></category>

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		<description><![CDATA[Empfehlung zur Fotographie von Alpakas veröffentlicht im Showkatalog der ersten Frühjahrsschow der Alpaca Association eV. in Ulm 2007. Es ist gar nicht schwer, schöne und aussagefähige Fotos von seinen Alpakas zu machen. Es macht sich aber angenehm bemerkbar, wenn einige Grundvoraussetzungen beim Fotografieren beachtet werden. Vorbereitungen: Auf Fotos (insbesondere bei Porträts) kommen Heu-Reste im Fell [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><strong>Empfehlung zur Fotographie von Alpakas</strong></p>
<p style="text-align: left;">veröffentlicht im Showkatalog der<strong> </strong>ersten Frühjahrsschow der Alpaca Association eV. in Ulm 2007.</p>
<p align="center"><strong> </strong></p>
<p>Es ist gar nicht schwer, schöne und aussagefähige Fotos von seinen Alpakas zu machen.</p>
<p>Es macht sich aber angenehm bemerkbar, wenn einige Grundvoraussetzungen beim Fotografieren beachtet werden. <span id="more-1124"></span></p>
<p><strong>Vorbereitungen:</strong></p>
<p>Auf Fotos (insbesondere bei Porträts) kommen Heu-Reste im Fell der Tiere sehr viel deutlicher und besonders unschön zur Wirkung als man zunächst meinen sollte:</p>
<p>Vermeiden Sie, dass sie sich bei einer gelungenen Aufnahme später an Halmen, Gräsern und ähnlichem stören müssen.</p>
<p>Das Alpaka sollte vor der Aufnahme von diesen befreit werden.</p>
<p>Auf festem Untergrund kommt die Stellung der Krallen deutlicher zur Geltung als auf einer Weide, deshalb achten sie darauf, dass die Krallen korrekt beschnitten sind.</p>
<p><strong>Gutes Licht</strong>, (am schönsten ist das Sonnenlicht des frühen Morgens oder Abends) verbessert den Kontrast des Fotos, die Farben sind klarer und frischer und das Foto hat eine sehr viel positivere Ausstrahlung:</p>
<p>Es lohnt sich also, auf einen entsprechend günstigen Tag für die Fotoaufnahmen zu warten.</p>
<p><strong>Ein Fotoapparat,</strong> der über einen optischen Zoom bzw. Teleobjekt verfügt, ermöglicht dem Betrachter einen größeren Abstand zum Tier. Dadurch gibt es weniger optische Verzerrungen und die Proportionen kommen korrekter zur Darstellung.</p>
<p>Ein weiterer Vorteil ist, dass scheuere Tiere durch den größeren Abstand entspannter wirken.</p>
<p><strong>Ein „ruhiger“ Hintergrund </strong>lenkt immer das Auge des Betrachters auf den Mittelpunkt, in diesem Fall das Alpaka.</p>
<p>Wählen Sie z.B. eine schöne, glatte Weidefläche, deren gleichmäßiges Grün das Alpaka besonders zur Geltung kommen lässt. Viele Bäume, Zäune und Schatten können störend wirken.</p>
<p>Als Alternative kann auch eine gleichmäßige Wandfläche als Hintergrund dienen. Hier sollte aber ein Kontrast zur Farbe des Alpakas bestehen:</p>
<p>Vor einer weißen Wand kommt ein weißes Alpaka genauso wenig zur Geltung wie ein Braunes vor einem braunen Scheunentor.</p>
<p>Ideal ist eine hinter dem Alpaka aufsteigend gleichmäßige Weide mit nicht zu hohem Bewuchs.</p>
<p>Zum Fotografieren eines Tieres sollte man sich <strong>ausreichend Zeit</strong> nehmen, um auf einen günstigen „Ausdruck“, eine schöne Aufstellung usw. warten zu können. Oft sind gerade Alpakas in der ersten halben Stunde noch sehr nervös, das zeigt sich dann auch auf den Fotos.</p>
<p>Bei uns hat sich folgendes Vorgehen bewährt:</p>
<p>Der Fotografierende stellt sich mit der Sonne im Rücken an einer günstigen Stelle der Weide auf (siehe Hintergrund). Zwei Helfer „treiben“ die Alpakas ganz gemächlich im richtigen Abstand vor ihm hin und her. Dabei ergibt sich immer wieder eine günstige Gelegenheit, Tiere auch einzeln zu fotografieren. So sind auch sehr schöne Porträtaufnahmen möglich, weil die neugierigen Alpakas bei ausreichender Ruhe schnell anfangen, den Fotografen interessiert anzusehen. Dann stellen sie die Ohren nach vorne, eine wichtige Vorraussetzung für ein ansprechendes Foto:</p>
<p>Jedes Tier wirkt mit interessiertem, neugierigen, freundlich-gespannten Gesichtsausdruck schöner und einnehmender.</p>
<p>Zusätzliche Hilfe kann hier ein kleiner Stock mit kurzen, bunten Bändern oder Ähnlichem, den der Fotograf gelegentlich einmal kurz hochhält und den die Tiere oft neugierig ansehen (aber bitte nicht erschrecken).</p>
<p>Unsere Alpakas lassen sich besonders leicht fotografieren, wenn unser Hund in der Nähe des Fotografen „herumstrolcht“: er wird immer sehr interessiert beobachtet und die Tiere sehen so in Richtung Kamera.</p>
<p><strong>Jahreszeit:</strong> Die besten Fotos von Alpakas kann man im Frühjahr vor der Scher-Saison machen, wenn das Gras schon wieder grün ist, die Tiere aber noch über ihre volle Bewollung verfügen.</p>
<p>Aber auch im Spätherbst und im Schnee lassen sich oft gelungene Fotoaufnahmen machen. Will man Fotos nach der Schur aufnehmen, sollte man die Tiere besonders gleichmäßig scheren, damit sie nicht so „gerupft“ aussehen.</p>
<p><strong>Fotos am Halfter: </strong>Besteht nicht ausreichend Zeit für entspannte Aufnahmen, kann man die Tiere natürlich auch am Halfter aufstellen oder festhalten und so fotografieren.</p>
<p>Hierbei sollte man natürlich wieder auf hinreichend Licht und einen geeigneten Hintergrund achten. Um optische Verzerrungen zu vermeiden, ist ausreichender Abstand besonders wichtig:</p>
<p>-       der Betrachter sollte mind. 5, besser 10 Meter von dem Tier entfernt sein</p>
<p>-       der Fotograf sollte „in die Hocke“ (herunter) gehen, um sich mit dem Objektiv in Augenhöhe des Tieres, besser sogar in Widerristhöhe des Tieres zu befinden.</p>
<p>Aus dem Blickwinkel von oben (= Augenhöhe des Menschen) nach unten zum Alpaka herunter erscheint der Kopf zu groß und die Beine zu kurz.</p>
<p>Eine ähnliche Verfälschung entsteht, wenn der Betrachter nicht gleich weit zu der Vorhand und der Hinterhand des Tieres steht: der näher liegende Teil des Körpers erscheint höher und größer, der entferntere kleiner und niedriger.</p>
<p>Bei <strong>Porträtaufnahmen</strong> hingegen wirkt das Tier meist hübscher, wenn es nicht direkt von vorne oder von der Seite festhalten wird. Eine leicht schräge Aufnahme aus ausreichend großem Abstand (sonst wirkt die Nase zu groß!) mit aufgestellten Ohren (hat die angenehmste Ausstrahlung) erscheint meist am besten.</p>
<p>Achten sie darauf, dass das Halfter gut sitzt, außerdem wirkt es angenehmer, wenn das Halfter passend zur Farbe des Tieres ausgesucht wird. Lassen sie ihrem Tier auch jetzt Zeit, sich an die Aufnahmesituation zu gewöhnen:</p>
<p>Es wirkt schöner, wenn z.B. die Führleine durchhängt und das Tier auch am Halfter einen aufmerksamen Blick zeigt. Alpakas, die nicht oft aufgehalftert werden, brauchen allerdings meist länger, bis sie entspannt wirken. Das ist auch bei der Beinstellung zu beachten:</p>
<p>Bei Stress stellen die Alpakas die Beine weiter auseinander (um einen sicheren Stand zu behalten). Dies wirkt dann meist stärker X-beinig und sollte vermieden werden. Warten sie ruhig ab; nach einiger Zeit entspannen die Tiere und stellen sich von allein gerade hin.</p>
<p>Der  Lohn für den oben beschriebenen etwas höheren Aufwand sind Fotos, die immer wieder gerne angesehen werden und der Schönheit und Ausstrahlung unserer Alpakas gerecht werden.</p>
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