Diab
Steckbrief
Name: Diab
Geburtstag: 22.04.1989
Geschlecht: Hengst
Rasse: Vollblut-Araber
Farbe: Fliegenschimmel
Stockmaß: 1,53 m
Vater: Camerton
Mutter: Dimina
Zu verkaufen: Nein
Beschreibung:
Diab ist ein rein polnisch gezogener Fliegenschimmel mit schwarzer Haut (eigentlich ein Rappschimmel) und 4 schwarzen Hufen.
Sein Vater ist der inzwischen verstorbene dunkelbraune Araberhengst “Camerton”, der Anfang der 70er Jahre aus Janow Podlaski/Polen importiert und einer der führenden Zuchthengste des Gestütes Ostenfelde in Melle wurde. Seine Mutter, die Schimmelstute “Dimini” ist eine Tochter des bedeutensten Hengstes dieses Gestütes: “Euben” wurde ebenfalls in Janow Podlaski gezogen und zu Beginn der 70er Jahre importiert.
Zunächst sahen wir auf einer der bekannten “Sonntagsvorführungen” bei Familie Thörner sein erstes Fohlen und war völlig hingerissen. Wir wollten es kaufen, aber es war schon verkauft. Aber da es so ein gutes Fohlen geworden war und die Nachfrage offensichtlich so groß war, wurden alle noch nicht gedeckten Stuten in diesem Jahr von Diab gedeckt! Im Herbst konnte ich Frau Thörner dann dazu überreden, mir diesen Hengst zu überlassen, da ich ihn inzwischen genauer kennen- und schätzengelernt hatte.
So zog er im Dezember “94 bei uns in Ladbergen ein. Da es für eine Körung schon zu spät war (er war noch nicht angeritten), wollte ich ihn wenigstens das Verfahren der Prämierung durchlaufen lassen. Im Herbst 1995 wurde Diab von Jan Calis in Aachen vorgestellt und prämiert. Er erhielt die Gesamtnote 7,4 mit einer 8 in “Bewegung”!
Erst nach der Prämierung wurde Diab angeritten. Es gab dabei keinerlei Probleme, auch bei der Umstellung auf das Westernreiten 1996 war er völlig komplikationslos.
Der Charakter dieses Hengstes ist außerordentlich: Er ist völlig ruhig, entspannt, gelassen, ohne Angst. Selbst großer Rummel auch mit anderen Pferden macht ihn nicht nervös. Er konnte ohne Schwierigkeiten von unserer damals 8jährigen Tochter in der Halle zusammen mit anderen Stuten und Wallachen geritten werden.
Auch beim Decken benimmt er sich wie ein Kavalier. Er deckt an der Hand und auf der Weide.
Nachdem wir ihn jahrelang nur als Reitpferd benutzt haben (unser “Ferrari-Testarossa”), ist er seit 2 Jahren auch wieder vereinzelt im Deckeinsatz. 2003 bekamen wir eine Stutfohlen von ihm :”Wheena”. Sie hat neben seinem Charakter auch seine kräftige Hinterhand, seinen muskulösen Hals und schwungvolle Bewegungen mit ausgezeichneter Selbsthaltung geerbt. Eventuelle Anfragen zu Deckbedingungen schicken Sie bitte an unsere E-Mail-Adresse oder rufen Sie uns an.
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